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Unser Beirat in Vegesack

Sabri Kurt:
32 Jahre, Spezial-Hochbaufacharbeiter. Politische Schwerpunkte: Bau- und Verkehrspolitik, Migrations- und Bildungspolitik sowie Sport.
Kontakt über Fon: 0173/1580342 und Mail

Die gesamte Beiratsfraktion erreichen Sie über die folgende Mail-Adresse:
beiratvegesack@dielinke-bremen.de


Wahlprogramm 2015 bis 2019

Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in Vegesack verbessern

1. Gegen Ausgrenzung, für ein gleichberechtigtes Miteinander

DIE LINKE ist gegen jede Ausgrenzung von Menschen aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Alter, gesundheitli­chem, sozialem oder finanziel­lem Status!

Beratungsstellen für sozial benachteiligte Men­schen, zum Beispiel die Erwerbslosen- und Schuldnerbera­tung in Vegesack, müssen erhalten und gestärkt wer­den. Hier wird sehr gute Ar­beit zur Abwendung von Notlagen ge­leistet.

Für eine Stärkung des Sozialen Wohnungsbaus und für bezahlbare Mieten, damit Arme nicht aus ihren Wohnungen in die Obdachlosigkeit getrieben werden! Kauf und Aufwertung der „Grohner Düne“ durch die Stadt Bremen! 

Für Barrierefreiheit, damit Menschen mit Behinderungen sich frei in Vegesack bewegen sowie am öffentlichen Le­ben teilnehmen können und nicht durch Hindernisse wie Bordsteinkanten, Treppen etc. ausgesperrt und gedemü­tigt werden!

Veranstaltungen auf öffentlichem Grund müssen für alle zugänglich sein. Gartenmessen mit  Eintritts­preisen und tagelanger Sperrung des Vegesacker Stadtgartens lehnt DIE LINKE deshalb ab.

Flüchtlingen eine echte Chance auf Integration geben! Dazu gehört neben der materiellen Versorgung auch die Bereitschaft, auf sie zuzugehen und sie Willkommen zu heißen.

Keine Privatisierung von Bildung für Reiche! Statt mit Steuergeldern Privatschulen und die private Jacobs University zu fördern müssen die Bedingungen an den staatlichen Einrichtungen verbessert werden.

2. Vegesack muss Mittelzentrum bleiben –
Klinikum Nord ausbauen

Noch immer droht die Verwahrlosung Vegesacks, aktuell sichtbar am Haven Höövt. Und es mangelt an der Ver­sorgung mit Gütern des täglichen und mittelfristigen Bedarfs. Das Angebot in der Vegesacker Fuß­gängerzone und im Haven Höövt entspricht bei weitem nicht dem eines Mittelzentrums. Besonders für Jugendliche und junge Erwachsene ist Vegesack so gut wie "tot". Kino und Disco fehlen, ebenso attraktive und kostengünstige Treffpunkte und Veranstaltungen.

Das Klinikum Bremen-Nord ist schon deshalb unverzicht­bar, weil es in großem Umkreis kein anderes Kranken­haus gibt. Dies ist besonders bei Notfällen entscheidend. Darüber hinaus ist das Krankenhaus der größte öffentliche Arbeit­geber in Vegesack.

DIE LINKE fordert eine ausreichende Versorgung durch Lebensmittel­märkte, aber auch mit Haushaltswaren, Elektroartikeln u.s.w. hier vor Ort. Die Vegesacker Einkaufs­zone ausbauen, im Haven Höövt ein ausge­wogenes Warenangebot umsetzen.

Um die Einkaufszone zu beleben fordert DIE LINKE Gratis-Parkplätze und eine Kinderbetreuung in der Markthalle!

DIE LINKE fordert die Einrichtung von Kino und Disco im Haven Höövt, so wie es ursprünglich versprochen war.

Sportanlagen wie der Oeversberg müssen instand gehalten und auf Dauer erhalten bleiben.

Erhalt und Ausbau des Klinikums! Aufbau einer sogenannten Stroke Unit, das heißt einer Abteilung für Schlaganfall-Patienten/Patientinnen.

3. Für ver­kürzte Taktzeiten von Bahn und Bus, Umgestaltung des Bahnhofvorplatzes

Mit der Einführung einheitlicher Fahrpreise für den öffentlichen Nahverkehr in ganz Bremen wird ab 2015 eine wesentliche Forderung der Linken endlich umgesetzt. Doch nach Einfahrt des Zuges vom Hbf sind die Buslinien teilweise nur durch große Eile rechtzeitig zu erreichen. Vor allem gesundheitlich eingeschränkte Men­schen sind chancenlos und müssen bis zu einer Stunde auf den nächsten Anschlussbus warten. Dies ist nicht hinnehmbar! Die anstehende Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes in Vegesack bietet die Chance, die zum Teil langen Wege bis zu den Bussen zu verkürzen.

DIE LINKE fordert daher, die Verkehrsverbindungen zu optimieren. Taktzeiten der Busse und Züge in Richtung Vegesack an die Taktzeiten der Busse am Vegesacker Depot/Busbahn­hof anpassen, damit eine zügige Weiterfahrt gewährleis­tet ist!

Verkürzung aller Taktzeiten bis 21 Uhr auf 10 Minuten! Zentrale Haltestellen auch nach 20:00 Uhr wieder anfahren, wie z.B. Aumunder Bahnhof mit der Linie 98!

Eine Überdachung an allen Haltestellen schaffen, damit die dort Wartenden nicht durchnässt werden!

Auf dem Vegesacker Bahnhofsvorplatz die Wege vom Zug zu den Bussen verkürzen!

4. Für ein sicheres Vegesack – gegen Gefahren auf Straßen, Wegen und in öffentlichen Gebäuden

Zur Sicherheit gehört zum einen die Versorgung mit Polizei, Notarzt und Feuerwehr. Doch trotz 34.000 Einwohner/innen entspricht das Polizeirevier in Vegesack dem eines Dorfes: Ab 17:00 Uhr und sonntags ist es geschlossen, zuständig sind dann die Reviere in Lesum und Blumenthal.

Zur Sicherheit gehört auch, Straßen, Wege und Plätze so instand zu halten, dass sie von allen gefahrlos benutzt werden können. Doch statt z.B. Fahrradwege zu reparieren wird dazu übergegangen, die (maroden) Straßen für Fahrräder frei zu geben. Für fragwürdige Installationen zur „Belebung der Wirtschaft“ ist dagegen Geld da! Auch sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass z.B. Schulen und Turnhallen in einem Zustand sind, dass sie nicht nur benutzbar sind, sondern gerne benutzt werden.

• DIE LINKE fordert schnelle Hilfe bei Notfällen. Dazu gehört ein Polizeirevier, das 24 Stunden geöffnet hat.  Außerdem müssen Polizei und Feuerwehr auf dem aktuellen Stand der Technik sein.

Einige Bahn-Schranken sind länger geschlossen als notwendig. Das muss geändert werden, um Einsatzfahrten von Polizei, Notarzt oder Feuerwehr nicht unnötig zu verzögern.

Instandhaltung der Infrastruktur, also Reparaturen an öffentlichen Gebäuden, Schulen, Turnhallen, Straßen und Fahrradwegen, etc. durchführen!

Beseitigung solcher Kunstobjekte wie „Sansibar“ vor dem Spicarium und dem „Blauen Band“ in der Einkaufszone, die bei Nässe, Schnee und Dunkelheit eine Gefahr darstellen.