Die Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg wurde 2001 von zwölf engagierten Personen in Bremen-Nord ins Leben gerufen, und zwar als Reaktion auf den kriegerischen Überfall der USA auf Afghanistan. Seit dem 9. November 2001 finden seitdem regelmäßig JEDEN Freitag um 17 Uhr an der Ecke Gerhard-Rohlfs-Straße / Breite Straße Kundgebungen mit wechselnden Themen statt, aber immer mit Bezug zur entscheidenden Frage nach Krieg und Frieden. Diese wöchentlichen Friedenskundgebungen haben eine über die Jahre gewachsene Struktur (Referat, Gedicht, offenes Mikrofon für Diskussionsbeiträge, Lied) und werden anschließend im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus vertiefend fortgesetzt. Seit mittlerweile 16 Jahren.

Dieser Initiative gehören Personen verschiedener politischer Herkunft an. Sie ist keine Organisation der Partei DIE LINKE und sie steht ihr nicht näher als zum Beispiel Kirchen, Gewerkschaften, Friedensorganisationen oder anderen Parteien. Dass die Initiative dennoch hier vertreten ist liegt alleine daran, dass sie derzeit über keinen eigenen Internet-Auftritt verfügt und die vielen, überaus informativen und hilfreichen Referate, die auf der Kundgebung gehalten werden, sonst verloren gehen würden. Mit dem Einverständnis der Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg und mit dem der jeweiligen Referentinnen und Referenten werden künftig ihre Texte hier veröffentlicht werden.

Die Referate
3. November 2017 MT

Nach dem kurdischen Unabhängigkeitsreferendum im Irak: Aus der Traum von einem eigenen kurdischen Staat?

Vor etwas mehr als einem Monat, am 25. September, fand auf Betreiben Masud Barzanis (Demokratische Partei Kurdistans PDK), seit 2005 amtierender Präsident der autonomen Region Kurdistan, und unter Beteiligung der Patriotischen Union Kurdistans PUK, der Partei seines Rivalen und ehemaligen irakischen Präsidenten von 2005 bis 2014 Dschalal Talabani, der am 3. Oktober verstarb, im Nordirak ein Referendum über die Unabhängigkeit der kurdischen Gebiete vom Restirak statt.  Mehr...