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Grafik-Quelle: www.pixabay.com/de

Burglesum stellt Beiratsliste auf

In Burglesum kandidieren für den Beirat der Kapitän Rainer Tegtmeier sowie der Bauingenieur Ernst Bernhard Gembs.

Die kommunalpolitischen Schwerpunkteder LINKEN im Beirat Burglesum sind hier einsehbar:

HORTPLÄTZE
Wir fordern eine bedarfsgerechte Hortplatzversorgung, solange eine Versorgung durch Ganztagsschulen nicht gewährleistet werden kann. Es geht dabei um Existenzen, um die Wertschätzung von Familien, um die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hinter jedem einzelnen fehlenden Hortplatz steht eine Familie vor einem existenziellen Problem: Grundschulkinder können nicht ab mittags alleine zu Hause sein und darauf warten, dass die Eltern nachmittags von der Arbeit kommen. Sie können nicht alleine quer durch die Stadt zu einem anderen Hort fahren. Die Eltern haben daher keine andere Wahl als Arbeitszeit zu reduzieren oder bei Unvereinbarkeit sogar zu kündigen. Das vertreibt vor allem Frauen aus dem Erwerbsleben und verringert ihre Chancen, wieder beruflich Fuß zu fassen.

KITAS
Wir setzen uns für eine Verbesserung der Personalsituation in den Kitas ein. Wir fordern, dass die Kita-Mitarbeiter*innen durch qualifiziertes zusätzliches Personal unterstützt werden, da insbesondere in sozial schwierigen Stadtteilen die Anforderungen an die MitarbeiterInnen stark gewachsen sind. Kinder auf das Leben von morgen vorzubereiten, ist von unschätzbarem gesellschaftlichem und sogar volkswirtschaftlichem Wert. Erzieherische Arbeit lernt man nicht »einfach so«, Pädagogik hat fachliche Standards und Methodik und ist eine Wissenschaft wie andere auch. Die Absenkung der Qualifikationsstandards lehnen wir daher ab. Wir fordern daher die Sicherstellung guter Bezahlung in allen Kindertageseinrichtungen. Sämtliche Träger sollen vom Senat so finanziell ausgestattet werden, dass sie in der Lage sind, gute Arbeit gut zu bezahlen. In allen Krippen sollen pro Gruppe zwei Fachkräfte mindestens mit Erzieher*innenausbildung eingesetzt werden. Den Ersatz der zweiten Erzieherin durch eine/n Sozialassistent*in lehnen wir ab.

TOURISMUS
Die Wiederaufnahme des Schiffverkehrs in den Sommermonaten auf der Lesum/Hamme zwischen Vegesack und Worpswede ist zwingend erforderlich. Das Freizeit- und Naherholungskonzept für Bremen-Nord, mit dem das touristische Potenzial besser erschlossen werden soll, hat in der Vergangenheit nur begrenzte Erfolge vorzuweisen. Die vorhandenen Angebote müssen verbessert werden. Ideen dazu haben wir ausgearbeitet und werden wir in den nächsten Wochen vorstellen. Insbesondere wird dabei der maritime Charakter unseres Stadtteils eine stärkere Bedeutung haben.

ÖKOSYSTEM WERDERLAND
Die Gülleeinbringung führt zu einer Belastung von Fauna und Flora im vorhandenen Be- und Entwässerungssystem.

ÖPNV
Durch die Sanierungsmaßnahmen an der Autobahnbrücke über die Lesum, wird es in den nächsten 5 bis 10 Jahren zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Burger-/Grambker Heerstraße kommen. Zur Entlastung muss eine Fährverbindung zwischen Vegesack und der Innenstadt (der erste Anleger, von Vegesack kommend, auf der Backbordseite, bei Radio Bremen) eingerichtet werden. Diese Strecke muss von einem Schiff mit geringer Wellenbildung in 25 Minuten zurückgelegt werden. Für dieses Schiff darf es keine Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Weser geben. Solch ein Schiff sollte mindestens 200 Personen und 100 Fahr-räder mitnehmen können. Vom Radio Bremen-Anleger aus werden die Fahrgäste mit Rikschas auf der Strandpromenade weiter in Richtung Innenstadt befördert. Abends in umgekehrter Richtung. Wenn Werder im Weserstadion siegt, kann dieses Schiff (diese Schiffe) dann natürlich auch die Fans transportieren. Diese Schiffe müssen Teil des ÖPNVs werden, d. h. mit einem Ticket, mit dem ich Straßenbahn fahren kann, kann ich auch Schiff fahren (ohne Aufpreis).
Vorteile: Schaffung von maritimen Arbeitsplätzen in der (ehemaligen) Hafenstadt Bremen. Nutzung von vorhandenen Ressourcen – die Weser und die bereits vorhandenen Anleger. Das bedeutet: keine zusätzlichen Kosten für die Infrastruktur, schnelle Inbetriebnahme, wahrscheinlich kostengünstiger als eine Seilbahn von Vegesack in die Stadt.
Nachteile: keine

FAHRRADWEGE
Die angedachte Premiumfahrradroute muss anders geplant werden. Der Knackpunkt ist die Burger Brücke/Herrstraße. Es muss für den Fahrradverkehr eine zusätzliche Lesumquerung geschaffen werden. Evtl. parallel zur Eisenbahnbrücke und dann weiter neben den Gleisen durch Burg und Grambke durch.

WOHNUNGSBAU
Förderung des sozialen Wohnungsbaus; keinen Verkauf von städtischen Wohnungen.

BEIRÄTE
Wir setzen uns für eine Umwandlung der Beiräte in echte Stadtteilparlamente ein. Die Stadtteilparlamente müssen endlich zu Orten tatsächlicher Bürgerbeteiligung werden. Dazu müssen Entscheidungsbefugnisse gestärkt werden und ein höheres Budget in Eigenverantwortung den Beiräten überlassen werden unter mehr Mitbestimmung der BürgerInnen. Perspektivisch ist die Schaffung von Bezirksparlamenten mit erweiterten kommunalpolitischen Entscheidungskompetenzen zu prüfen.


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